Der Parksee als Bühne

Erleben Sie die Wasserlichtorgel im Duett mit einer Tänzerin, Musikerinnen und Musikern.

Der Parksee als Bühne

Parksee-Tango


Parksee-Tango
Akkordeon: Alexander Schöppl
Klarinette: Jonathan Wolters
Wasser: Katharina Menzel
Licht: Joscha Farries
Bild: Julian Ringer


Glasshouse – Ein Tanzsolo


Katharina Menzel ist als Wasserspielerin mit der Orgel sehr vertraut. Für das Projekt Wasserlichtorgel #stayathome hat sie als ausgebildete Tänzerin und Choreografin eine Tanz-Choreographie entwickelt. Theater und Tanzsäle sind geschlossen, da bietet der Parksee eine alternative Bühne sowie Licht und Fontänen ein ganz besonderes Bühnenbild. Zur Entstehung des Films schreibt Katharina:

„Das besondere Ambiente von Park und Wasserlichtkonzert sowie die einzigartigen Eigenschaften des Wassers sind Inspiration und Grundlage für das Konzept und die Choreographie. Wasser ist fluide – es fließt, strömt, tropft, sprüht, ist immer in Bewegung – wie auch die Fontänen der Wasserlichtorgel. So sanft Wasser auch sein kann, ist es zugleich die stärkste und verformbarste Kraft, vermutlich der Entstehungsort des Lebens und eine seiner Bedingungen.
Dagegen steht das „GLASSHOUSE“ – ein zerbrechliches Konstrukt und der Titel des Musikstücks von Thom Hanreich aus dem Film „Pina“. Bilden die Fontänen – das Wasser – mein Glashaus? In ihm herrscht eine besondere Atmosphäre. Durch die Glaswände befinden wir uns zugleich drinnen und draußen. In der Traumdeutung steht es für Isolation, Trennung von der Umwelt. Es bietet Schutz, steht aber auch für Enge und strenge Regeln. Ein durchaus passendes Bild für den Lockdown und unsere aktuelle Situation durch die Pandemie. Deren Auswirkungen auf mein Leben in den letzten Monaten und die damit verbundenen Emotionen spiegeln sich in dem Tanzsolo wieder – Ängste, Unsicherheit, Überforderung, Begrenzung, aber auch neue Wege und Chancen. Nochmal mehr habe ich in dieser Zeit gespürt, dass der Tanz – mich durch Bewegung auszudrücken – ein Lebenselixier für mich ist und mich auch gerade durch schwierige Situationen trägt. ‚Tanzt, tanzt, sonst seid ihr verloren.‘, ganz nach dem Zitat von Pina Bausch."

Glasshouse – Ein Tanzsolo
Idee, Konzept und Choreographie: Katharina Menzel
Film: Holger Braack
Wasser: Katrin Roeske
Licht: Manuel Richard Weber


Pride Night



Philharmonisches Staatsorchester Hamburg: "Junge, komm bald wieder!"


Auch die traditionsreichen Wasserlichtspiele in Planten un Blomen müssen aufgrund der aktuellen Situation diesen Sommer pausieren. Für einen Besuch der Musiker des Philharmonischen Staatsorchesters gab es aber die erste Ausnahme – mit tollen Einblicken „hinter die Kulissen“.

Mit „Junge, komm bald wieder!“ präsentieren Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg in der Corona-Krise Musik an Orten, die momentan nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind: vom Schwimmbad über das Kino bis hin zur Traditionskneipe. Damit wollen wir Kultur zu den Menschen nach Hause bringen und gleichzeitig an die Orte erinnern, die seit Wochen nicht aufgesucht werden können.

Bohuslav Martinů: Madrigal Nr. 3 für Violine und Viola
Joanna Kamenarska, Violine
Sangyoon Lee, Viola
Alexander Schöppl, Lichtklavier
Simon Roessler, Wasserorgel

www.staatsorchester-hamburg.de